Umsatzausfall · Fixkosten laufen weiter

Jeder Ausfalltag
kostet.
Auch ohne Schuld.

Kühlkettendefekt am Wochenende, Wasserschaden durch Rohrbruch, Einbruch mit Systemausfall: In einer Apotheke kann der Betrieb aus Dutzenden Gründen zum Stillstand kommen. Der Umsatz entfällt sofort — Personalkosten, Miete und Leasing laufen unverändert weiter.

Kühlgutschäden eingeschlossen Laufende Fixkosten abgesichert Heilwesen-Direktzugang
Kostenentwicklung · Betriebsausfall Apotheke ø 8.000 € Tagesumsatz
1 Tag Ausfall 0 €
3 Tage Ausfall 0 €
1 Woche Ausfall 0 €
1 Monat Ausfall 0 €
Monatlicher Verdienstausfall 240.000 €
Häufige Ausfallursachen

Sechs Ursachen,
ein wirtschaftliches Ergebnis.

Für jede dieser Ursachen gilt: Der Umsatz entfällt sofort. Die Fixkosten bleiben. Eine Betriebsunterbrechungsversicherung schließt genau diese Lücke.

Kühlkettenunterbrechung

Technischer Defekt, Stromausfall oder Bedienfehler — Impfstoffe und Biologika im Wert von 20.000–50.000 € können innerhalb weniger Stunden unbrauchbar werden.

Typische Ausfalldauer 1–3 Tage

Einbruch

Einbrüche in Apotheken sind überdurchschnittlich häufig. Neben dem Diebstahlschaden entstehen Kosten durch Systemausfall, Aufräumarbeiten und ggf. vorübergehende Schließung.

Typische Ausfalldauer 1–5 Tage

Wasserschaden

Rohrbruch, Leitungswasserschaden oder Überschwemmung: Wasserschäden führen häufig zu mehrtägiger bis mehrwöchiger Betriebsschließung und können Inventar und Einrichtung vollständig beschädigen.

Typische Ausfalldauer 1–4 Wochen

Brand

Auch Kleinbrände können zur vollständigen Betriebsunterbrechung führen — durch Rauchschäden, Löschwasserschäden und Behördenauflagen. Wiederherstellungszeiten von Monaten sind keine Ausnahme.

Typische Ausfalldauer Wochen–Monate

Systemausfall / IT

Kassensystem, Warenwirtschaft, TI-Schnittstelle: Ein technischer Ausfall ohne Cyberangriff kann ebenso zur Betriebsunterbrechung führen — und ist in Standard-Policen oft nicht abgedeckt.

Typische Ausfalldauer Stunden–Tage

Behördliche Schließung

Hygienemängel, behördliche Auflagen nach einem Vorfall oder Inspektionsbefunde können zur erzwungenen temporären Schließung führen — auch wenn kein direkter Sachschaden vorliegt.

Typische Ausfalldauer Tage–Wochen
Kühlketten-Risiko

Warum Kühlgutschäden
so häufig unversichert
enden.

Standard-Inhaltsversicherungen schließen Kühlgutschäden in der Regel nur dann ein, wenn die Ursache eindeutig nachweisbar und die Temperaturverlaufsdokumentation lückenlos ist. Beides fehlt im Schadensfall häufig.

Eine apothekenspezifische Kühlgutversicherung nach DIN 58345/13277 schließt technisches Versagen, Kompressorausfall und Stromunterbrechungen explizit ein — ohne Dokumentationspflicht als Voraussetzung für die Leistung.

1
Freitagabend: Sicherung defekt Medikamentenkühlschrank fällt aus. Keine automatische Alarmierung.
2
Wochenende: Temperatur steigt unbemerkt Impfstoffe, Biologika und Rezepturstoffe verlassen den Wirksamkeitsbereich.
3
Montagmorgen: Gesamtbestand unbrauchbar Kühlgutschaden: 20.000–50.000 €. Versicherer prüft Ursache und Dokumentation.
4
Standardpolice: Ablehnung Fehlende Temperaturdokumentation, technisches Versagen nicht explizit eingeschlossen.
Temperaturverlauf · Kühlschrankausfall (schematisch) +25° +15° +8° +2° Ausfall Wirksamkeitsgrenze Fr 18:00 Fr 22:00 Sa 06:00 Sa 12:00
Typischer Kühlgutschaden · Einzelapotheke

Im typischen Apothekenkühlschrank lagern Arzneimittel und Impfstoffe im Wert von 20.000 bis 50.000 Euro. In Apotheken mit Zytostatika-Versorgung oder saisonaler Impfstoffbevorratung deutlich mehr.

20.000–50.000 €
Leistungsumfang

Apothekenspezifisch vs.
Standard — der Unterschied.

Apothekenspezifische Deckung

Entgangener Umsatz

Vollständiger Verdienstausfall während der Betriebsunterbrechung — abzüglich ersparter Kosten.

Laufende Fixkosten

Personal, Miete, Leasing, Versicherungsprämien — alle Fixkosten, die trotz Ausfall weiterlaufen.

Kühlgutschäden

Technisches Versagen, Kompressorausfall, Stromunterbrechung — explizit eingeschlossen nach DIN 58345.

Mehrkosten Notbetrieb

Kosten für Überbrückungsmaßnahmen, Auslagerungen, Expressbeschaffungen während des Ausfalls.

Haftzeit bis 24 Monate

Bei längeren Wiederherstellungszeiten — insbesondere nach Brand oder strukturellen Schäden.

Standard-Gewerbepaket

Entgangener Umsatz (Basis)

Oft nur Rohgewinn, nicht Jahresumsatz. Personalkosten und Fixkosten häufig nicht vollständig abgedeckt.

Fixkosten (teilweise)

Miete und Leasing oft enthalten — aber häufig mit Obergrenzen oder Ausschlüssen bei bestimmten Schadensursachen.

Kühlgutschäden (meist ausgeschlossen)

Technisches Versagen und Kühlgutschäden ohne Fremdeinwirkung sind in Standard-Policen häufig nicht enthalten.

Mehrkosten Notbetrieb (meist nicht)

Sonderkosten für Überbrückung und Notversorgung sind in Standard-BU-Policen selten eingeschlossen.

Haftzeit (oft nur 6–12 Monate)

Kurze Haftzeiten können bei längeren Wiederherstellungsphasen zur vollständigen Unterdeckung führen.

Branchenszenario

28.000 € Kühlgutschaden —
Versicherung lehnte ab.

Betriebsunterbrechung · Kühlkette · Typisches Schadensbild

Defekte Sicherung, Wochenendausfall, voller Schaden beim Inhaber

Am Freitagabend brennt in einer Einzelapotheke eine Sicherung durch. Der Medikamentenkühlschrank fällt aus — ohne Alarm, ohne automatische Meldung. Das Apothekenpersonal bemerkt den Ausfall erst am Montagmorgen. Im Kühlschrank: Impfstoffe, Biologika und Rezepturstoffe im Wert von 28.000 Euro. Alle Bestände haben die zulässige Temperaturspanne verlassen und sind nicht mehr verwendbar.

Der Apothekeninhaber meldet den Schaden seiner Inhaltsversicherung. Der Versicherer verweigert die Zahlung mit zwei Begründungen: Erstens fehlt eine lückenlose Temperaturverlaufsdokumentation nach DIN 58345/13277. Zweitens sind Kühlgutschäden durch technisches Versagen — im Gegensatz zu Stromausfällen durch äußere Einwirkung — in der Police nicht explizit eingeschlossen.

28.000 € Kühlgutschaden gesamt
2 Tage Betriebsunterbrechung
0 € Versicherungsleistung
Was eine apothekenspezifische Kühlgutversicherung hier geleistet hätte: Übernahme des Kühlgutschadens von 28.000 Euro ohne Dokumentationspflicht als Leistungsvoraussetzung — technisches Versagen explizit eingeschlossen. Zusätzlich: Übernahme des Verdienstausfalls für die zwei Tage, in denen der Kühlgutbestand neu aufgebaut wurde.
Branchenszenario · Keine Darstellung eines eigenen Schadensfalls · Quellen: ApoRisk (Pressemitteilung Kühlgut-Versicherung Juni 2025), pharmassec.de, meinefinanzklinik.de
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Schritt 1 von 4

Haben Sie eine Betriebsunterbrechungsversicherung?

Schritt 2 von 4

Sind Kühlgutschäden durch technischen Defekt in Ihrer Police enthalten?

Schritt 3 von 4

Wann wurden Ihre Versicherungssummen zuletzt an den aktuellen Umsatz angepasst?

Schritt 4 von 4

Wie hoch ist der ungefähre Jahresumsatz Ihrer Apotheke?

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Häufige Fragen

Betriebsunterbrechung
Apotheke — FAQ.

Eine apothekenspezifische Betriebsunterbrechungsversicherung deckt ab: entgangener Umsatz während des Ausfalls, laufende Fixkosten (Personal, Miete, Leasing), Mehrkosten für Notbetrieb und Überbrückungsmaßnahmen sowie Kühlgutschäden durch technischen Defekt. Die Versicherungssumme sollte dem Jahresumsatz entsprechen — nicht nur dem Rohgewinn, da Personalkosten auch bei Ausfall weiterlaufen.
Nein — nur wenn explizit eingeschlossen. Standard-Betriebsunterbrechungspolicen decken Kühlgutschäden durch technisches Versagen häufig nicht ab, insbesondere wenn keine lückenlose Temperaturverlaufsdokumentation nach DIN 58345/13277 vorliegt. Eine apothekenspezifische Deckung schließt Kühlgutschäden durch Kompressorausfall, Stromunterbrechung und technische Defekte explizit ein — ohne Dokumentation als Leistungsvoraussetzung.
Die Sachversicherung ersetzt beschädigte oder zerstörte Gegenstände — Inventar, Einrichtung, Gebäude. Die Betriebsunterbrechungsversicherung ersetzt den Verdienstausfall während der Zeit, in der der Betrieb nicht oder eingeschränkt läuft. Beide ergänzen sich: Der Sachschaden ist schnell beziffert. Der Verdienstausfall dauert oft länger und ist wirtschaftlich schwerwiegender — insbesondere bei Wasserschäden oder Bränden.
Die Versicherungssumme sollte dem Jahresumsatz entsprechen. Für eine Einzelapotheke mit 1–3 Mio. Euro Jahresumsatz empfehlen sich Deckungssummen von 250.000–500.000 Euro mit einer Haftzeit von 12–24 Monaten. Veraltete Versicherungssummen, die am Rohgewinn statt am Umsatz orientiert sind, führen zu systematischer Unterdeckung.
Die Dauer hängt stark vom Schadentyp ab: Einbruch ohne größeren Sachschaden: 1–2 Tage. Kühlkettenausfall: 1–3 Tage. Wasserschaden: 1–4 Wochen. Brand: mehrere Monate. Ransomware-Angriff: 3–7 Tage. Eine Haftzeit von 12–24 Monaten ist deshalb empfehlenswert.
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