Kühlkettendefekt am Wochenende, Wasserschaden durch Rohrbruch, Einbruch mit Systemausfall: In einer Apotheke kann der Betrieb aus Dutzenden Gründen zum Stillstand kommen. Der Umsatz entfällt sofort — Personalkosten, Miete und Leasing laufen unverändert weiter.
Für jede dieser Ursachen gilt: Der Umsatz entfällt sofort. Die Fixkosten bleiben. Eine Betriebsunterbrechungsversicherung schließt genau diese Lücke.
Technischer Defekt, Stromausfall oder Bedienfehler — Impfstoffe und Biologika im Wert von 20.000–50.000 € können innerhalb weniger Stunden unbrauchbar werden.
Einbrüche in Apotheken sind überdurchschnittlich häufig. Neben dem Diebstahlschaden entstehen Kosten durch Systemausfall, Aufräumarbeiten und ggf. vorübergehende Schließung.
Rohrbruch, Leitungswasserschaden oder Überschwemmung: Wasserschäden führen häufig zu mehrtägiger bis mehrwöchiger Betriebsschließung und können Inventar und Einrichtung vollständig beschädigen.
Auch Kleinbrände können zur vollständigen Betriebsunterbrechung führen — durch Rauchschäden, Löschwasserschäden und Behördenauflagen. Wiederherstellungszeiten von Monaten sind keine Ausnahme.
Kassensystem, Warenwirtschaft, TI-Schnittstelle: Ein technischer Ausfall ohne Cyberangriff kann ebenso zur Betriebsunterbrechung führen — und ist in Standard-Policen oft nicht abgedeckt.
Hygienemängel, behördliche Auflagen nach einem Vorfall oder Inspektionsbefunde können zur erzwungenen temporären Schließung führen — auch wenn kein direkter Sachschaden vorliegt.
Standard-Inhaltsversicherungen schließen Kühlgutschäden in der Regel nur dann ein, wenn die Ursache eindeutig nachweisbar und die Temperaturverlaufsdokumentation lückenlos ist. Beides fehlt im Schadensfall häufig.
Eine apothekenspezifische Kühlgutversicherung nach DIN 58345/13277 schließt technisches Versagen, Kompressorausfall und Stromunterbrechungen explizit ein — ohne Dokumentationspflicht als Voraussetzung für die Leistung.
Im typischen Apothekenkühlschrank lagern Arzneimittel und Impfstoffe im Wert von 20.000 bis 50.000 Euro. In Apotheken mit Zytostatika-Versorgung oder saisonaler Impfstoffbevorratung deutlich mehr.
20.000–50.000 €Vollständiger Verdienstausfall während der Betriebsunterbrechung — abzüglich ersparter Kosten.
Personal, Miete, Leasing, Versicherungsprämien — alle Fixkosten, die trotz Ausfall weiterlaufen.
Technisches Versagen, Kompressorausfall, Stromunterbrechung — explizit eingeschlossen nach DIN 58345.
Kosten für Überbrückungsmaßnahmen, Auslagerungen, Expressbeschaffungen während des Ausfalls.
Bei längeren Wiederherstellungszeiten — insbesondere nach Brand oder strukturellen Schäden.
Oft nur Rohgewinn, nicht Jahresumsatz. Personalkosten und Fixkosten häufig nicht vollständig abgedeckt.
Miete und Leasing oft enthalten — aber häufig mit Obergrenzen oder Ausschlüssen bei bestimmten Schadensursachen.
Technisches Versagen und Kühlgutschäden ohne Fremdeinwirkung sind in Standard-Policen häufig nicht enthalten.
Sonderkosten für Überbrückung und Notversorgung sind in Standard-BU-Policen selten eingeschlossen.
Kurze Haftzeiten können bei längeren Wiederherstellungsphasen zur vollständigen Unterdeckung führen.
Am Freitagabend brennt in einer Einzelapotheke eine Sicherung durch. Der Medikamentenkühlschrank fällt aus — ohne Alarm, ohne automatische Meldung. Das Apothekenpersonal bemerkt den Ausfall erst am Montagmorgen. Im Kühlschrank: Impfstoffe, Biologika und Rezepturstoffe im Wert von 28.000 Euro. Alle Bestände haben die zulässige Temperaturspanne verlassen und sind nicht mehr verwendbar.
Der Apothekeninhaber meldet den Schaden seiner Inhaltsversicherung. Der Versicherer verweigert die Zahlung mit zwei Begründungen: Erstens fehlt eine lückenlose Temperaturverlaufsdokumentation nach DIN 58345/13277. Zweitens sind Kühlgutschäden durch technisches Versagen — im Gegensatz zu Stromausfällen durch äußere Einwirkung — in der Police nicht explizit eingeschlossen.
4 Fragen. Konkrete Einschätzung. Kein Verkaufsgespräch.
Schritt 1 von 4
Haben Sie eine Betriebsunterbrechungsversicherung?
Schritt 2 von 4
Sind Kühlgutschäden durch technischen Defekt in Ihrer Police enthalten?
Schritt 3 von 4
Wann wurden Ihre Versicherungssummen zuletzt an den aktuellen Umsatz angepasst?
Schritt 4 von 4
Wie hoch ist der ungefähre Jahresumsatz Ihrer Apotheke?
Fast geschafft
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